Ertragswertrechner

Der Verkauf einer Immobilie ist ein komplexes Unterfangen, bei dem viele Faktoren eine Rolle spielen. Eine der Schlüsselkomponenten ist die Bewertung der Immobilie. Unser Ertragswertrechner bietet hier eine praktische Orientierungshilfe.
 

Warum ist der Ertragswert relevant?

Der Ertragswert einer Immobilie zeigt das finanzielle Potenzial, das die Immobilie über einen bestimmten Zeitraum generieren kann. Dies ist insbesondere für vermietete Immobilien von Bedeutung. Im Allgemeinen bietet der Ertragswert eine Grundlage, die potenzielle Käufer bei der Einschätzung der Rentabilität der Immobilie unterstützt.
 

Tipp: Ertragswert vs Marktwert: Der Schlüssel zum erfolgreichen Immobilienverkauf

Obwohl der Ertragswert eine wichtige Methode zur Bewertung einer Immobilie ist, spielt der aktuelle Marktwert beim Verkauf eine ebenso entscheidende Rolle. Unsere kostenlose Immobilienwertschätzung hilft Ihnen, den Marktwert Ihres Objekts zu bestimmen. Dies ist essenziell, um einen realistischen und wettbewerbsfähigen Verkaufspreis festzulegen. Unsere Experten analysieren nicht nur die Ertragsdaten, sondern auch aktuelle Markttrends und Vergleichsobjekte.

Nutzen Sie unser Angebot einer kostenlosen Wertermittlung (oben auf dieser Seite) und profitieren Sie von einer professionellen und unverbindlichen Einschätzung, die Ihnen einen klaren Vorteil beim Verkauf Ihrer Immobilie verschafft.



Ideale Anwendungsfälle für die Ertragswertberechnung

Vor dem Verkaufsprozess: Die Kenntnis des Ertragswerts kann Ihnen helfen, einen realistischen Angebotspreis zu ermitteln.

Während der Preisverhandlungen: Im Allgemeinen kann der Ertragswert als eine Art Verhandlungsbasis dienen.

Investitionsplanung: Wenn Sie Renovierungen oder Verbesserungen in Erwägung ziehen, kann der Ertragswert Ihnen Hinweise geben, ob sich die Investition rentiert.
 

Funktionsweise unseres Ertragswertrechners

Der Rechner ist benutzerfreundlich und benötigt nur einige Basisinformationen wie Bodenrichtwert, Grundstücksfläche, Jahresnettomiete, Betriebskosten, Restnutzungsdauer und Liegenschaftszins. Nach der Eingabe dieser Daten erhalten Sie eine Schätzung des Ertragswerts Ihrer Immobilie. Der durch den Rechner ermittelte Ertragswert ist lediglich eine Orientierungshilfe. Er sollte nicht isoliert betrachtet werden, sondern im Kontext weiterer Faktoren wie Zustand der Immobilie, Marktlage und wirtschaftliche Bedingungen. Für eine umfassende Bewertung ist es ratsam, einen qualifizierten Sachverständigen hinzuzuziehen.


Begriffserläuterungen:

Unterschied zwischen Verkehrswert und Ertragswert

Der Verkehrswert gibt den Marktwert einer Immobilie an und berücksichtigt dabei Faktoren wie Lage, Zustand und Größe. Er ist besonders relevant für den Verkauf von Eigenheimen und Eigentumswohnungen, die nicht als Investitionsobjekte dienen. Der Verkehrswert ist der Preis, den man voraussichtlich beim Verkauf der Immobilie erzielen kann.

Im Gegensatz dazu fokussiert der Ertragswert auf die Einnahmen, die eine Immobilie generieren kann, vor allem durch Vermietung. Dieser Wert ist vorrangig für Anlageimmobilien wie Mehrfamilienhäuser oder Geschäftsgebäude relevant. Der Ertragswert basiert auf den erzielbaren Mieteinnahmen und dient oft als Grundlage für Investitionsentscheidungen. Kurz gesagt: Der Verkehrswert ist breiter gefasst und berücksichtigt eine Vielzahl von Faktoren, während der Ertragswert sich auf die finanzielle Rentabilität einer Immobilie konzentriert.


Bodenrichtwert

Der Bodenrichtwert ist der durchschnittliche Wert eines Grundstücks pro Quadratmeter in einer bestimmten Lage. Er wird in der Regel von den Gutachterausschüssen für Grundstückswerte oder den zuständigen kommunalen Behörden veröffentlicht. Der Bodenrichtwert dient als Orientierung für den Wert eines Grundstücks und ist oft ein wichtiger Faktor bei der Bewertung von Immobilien. Sie können den aktuellen Bodenrichtwert für Ihre Immobilie meist online auf den Webseiten der Kommunen oder der Gutachterausschüsse einsehen, oder Sie erfragen ihn direkt bei der zuständigen Behörde.
 

Restnutzungsdauer

Die Restnutzungsdauer ist ein Begriff aus der Immobilienbewertung, insbesondere relevant bei der Anwendung des Ertragswertverfahrens. Sie bezeichnet den Zeitraum, für den eine Immobilie voraussichtlich noch wirtschaftlich nutzbar ist, bevor größere Sanierungen oder ein Abriss erforderlich werden. Diese Zeitspanne wird in Jahren ausgedrückt. In der Ertragswertberechnung wird die Restnutzungsdauer verwendet, um den Barwert zukünftiger Nettoeinnahmen aus der Immobilie zu bestimmen. Eine längere Restnutzungsdauer führt in der Regel zu einem höheren Ertragswert, während eine kürzere Restnutzungsdauer diesen senkt.


Vervielfältiger

Der Vervielfältiger ist eine Kennzahl, die angibt, wie wertvoll eine vermietete Immobilie im Vergleich zu ihren erzielbaren Mieteinnahmen ist. Ein hoher Vervielfältiger signalisiert in der Regel einen höheren Wert der Immobilie. Er wird zur Berechnung des Ertragswerts verwendet und ist besonders für Preisverhandlungen und Investitionsentscheidungen wichtig. Der Vervielfältiger wird anhand der Restnutzungsdauer der Immobilie und des Liegenschaftszinses berechnet. Diese beiden Faktoren werden in einer speziellen Formel kombiniert, um den Vervielfältiger zu ermitteln. Je länger die Restnutzungsdauer und je niedriger der Liegenschaftszins, desto höher ist in der Regel der Vervielfältiger.


Liegenschaftszins

Der Liegenschaftszins ist ein Zinssatz, der die jährliche Renditeerwartung für ein Grundstück oder eine Immobilie widerspiegelt. Er ist ein wichtiger Faktor im Ertragswertverfahren und beeinflusst sowohl den Vervielfältiger als auch den Ertragswert der Immobilie. Der Liegenschaftszins wird in der Regel als Prozentsatz angegeben und kann von verschiedenen Faktoren wie der Lage, der Art der Nutzung und dem allgemeinen Zinsniveau beeinflusst werden. Informationen zum Liegenschaftszins finden Sie oft bei den Gutachterausschüssen für Grundstückswerte oder können von einem qualifizierten Immobiliensachverständigen ermittelt werden.

 

Ertragswertrechner für Immobilien




Der Bodenrichtwert gibt den Wert des Bodens pro Quadratmeter an.


Die Gesamtfläche des Grundstücks in Quadratmetern.


Die Jahresnettomiete ist der Betrag, den der Mieter pro Jahr ohne Nebenkosten zahlt.


Die jährlichen Kosten für den Betrieb der Immobilie, z.B. Instandhaltung, Verwaltung usw.


Die verbleibende Nutzungsdauer der Immobilie in Jahren.


Der Liegenschaftszins ist der Zinssatz, der die Verzinsung des in die Immobilie investierten Kapitals widerspiegelt. Er wird oft durch Marktbeobachtungen ermittelt.

   


Ergebnis:

Ertragswert: 0 €


Vervielfältiger: 0



*Haftungsausschluss:
Alle Angaben ohne Gewähr. Ermittelte Werte sind unverbindlich und nur grobe Schätzwerte. Wir übernehmen für die Inhalte und errechneten Ertragswerte keine Haftung.

©Mark Leissen - hausverkauf.de



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